Fortbildungen

Fortbildungen und Seminare im Kontext der Psychotraumatologie

Über unser Fortbildungsangebot und Seminare zu bestimmten Themenkomplexen, sowie die unserer Kooperationspartner, können Sie sich an dieser Stelle regelmäßig informieren.

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Übersicht über das Curriculum "FachpädagogIn für Psychotraumatologie" - nächster Grundkurs Oktober 2012 + zusätzliches Curriculum im Frühsommer 2012

Weiterbildung zur Fachpädagogin /zum Fachpädagogen für Psychotraumatologie.
Der Lehrgang richtet sich an Fachpersonen, die in ihrem Arbeitsbereich mit psychisch traumatisierten Kindern und Jugendlichen konfrontiert sind: LehrerInnen, SchulpsychologInnen, ErzieherInnen, DiplompädagogInnen, Sozial- oder HeilpädagogInnen.

Das Konzept der traumazentrierten Fachpädagogik dient speziell der Professionalisierung jener Berufsgruppen, die in pädagogischen Arbeitsfeldern tätig sind. Der Bedarf an konkreten und handlungsbezogenen Konzepten ist hier besonders groß, da MitarbeiterInnen in pädagogischen Feldern im Beratungs-Therapie-Schnittstellenbereich vor vergleichbare Probleme gestellt werden wie ihre psychotherapeutisch approbierten ärztlichen und psychologischen FachkollegInnen. Das Erkennen (die Diagnose) traumabedingter Symptome kann außerordentlich schwierig sein und die üblichen Vorgehensweisen stoßen bei vielen Traumatisierten an ihre Grenzen.

Voraussetzungen: Berufserfahrung als SozialpädagogIn, HeilpädagogIn, ErzieherIn, LehrerIn oder einer äquivalenten Ausbildung.

Neben der Vermittlung von Grundkenntnissen der Psychotraumatologie wird in der Fortbildung der Schwerpunkt auf das Erkennen psychotraumatischer Symptome im Kindes- und Jugendalter gelegt. Es werden traumaspezifisch modifizierte Interventionsmöglichkeiten und Techniken der Beratung geübt.

Referenten:
Dipl.-Psych. Monika Dreiner, Psychoanalytikerin, Dozentin und Supervisorin am IPFMW, Köln.
Dipl.-med. Natascha Unfried, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Psychotherapeutin, Traumatherapeutin, Chefärztin des Sozialpädiatrischen Zentrums Chemnitz.
Dipl.-Psych. Frank Pinterowitsch, psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker.

Die Zertifizierung erfolgt in Deutschland in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Psychotraumatologie, DIPT e.V. 
Das DIPT erhebt eine Zertifizierungsgebühr von 80,00 €.

Eine Gesamtübersicht des Curriculums / der Inhalte ist als pdf-Datei angehängt.

Das Curriculum wird in sieben zweitägigen Seminaren à 16 Unterrichtseinheiten (112 Stunden) jeweils freitags und samstags in der Zeit von 10:00 bis ca. 17:30 Uhr durchgeführt.

Vor der Anmeldung zum gesamten Curriculum ist zunächst der Besuch des Grundkurses vorgesehen. Die Zulassung erfolgt im Anschluss an das Modul 1. Nach Auswertung des persönlichen Fragebogens, der den Interessenten zum Modul 1 zur Verfügung gestellt wird, findet bei Bedarf ein persönliches Gespräch mit einem Ausbildungsleiter statt.

Das erste Modul kann auch als einzelner Grundkurs gebucht werden.

Termine: 

 Modul 1:

 12./13.10..2012    oder
09./10.11.2012

Grundlagenseminar; "Einführung in die Psychotraumatologie"
 Modul 2:  22./23.02.2013  Entwicklungspsychologie und -neurobiologie des Kindes
 Modul 3: 03./04.05.2013 Handhabung der Über-tragung traumatisierender Erfahrungen

Modul 4:

                                          14./15.06.2013

Supervision (Fallvorstellung) 
 Modul 5: 12./13.07.2013 Bewältigungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag
 Modul 6: 20./21.09.2013 Pädagogisches Verständ-nis und Interventionen bei Traumafolgestörungen
 Modul 7: 15./16.11.2013 Auswirkungen der Weiter-bildung; Fallkonzeption für die Abschlussarbeit

Gebühren:

Die Seminargebühren für den Grundkurs betragen 250,00 € (inkl. Seminarunterlagen, Getränken und Gebäck).
Die Kosten für die weitere Teilnahme (Module 2 - 7)/ den Abschluss des Curriculums belaufen sich auf insgesamt 1.500,00 €.
Hinzu kommen 80,00 € Zertifizierungsgebühr.
(insgesamt: 1.830,00 €)

Ein Anmeldeformular zum Download finden Sie jeweils bei der Ankündigung der einzelnen Kurse.

Ort:
Köln
Beginn eines Curriculums "FachpädagogIn für Psychotraumatologie" (I/2 2012) für TeilnehmerInnen mit Grundkenntnissen

Freitag, 22.06.2012 bis Samstag, 23.06.2012

Modul 2: Entwicklungspsychologie und -neurobiologie des Kindes- und Jugendalters (Veranstaltung für TeilnehmerInnen des Moduls 1, Absolventen des Lehrgangs "FachberaterIn für Psychotraumatologie" oder einer adäquaten Ausbildung).

Inhalte:

Freitag:        

- Grundlagen der Neurobiologie des Traumas mit dem Schwerpunkt frühkindliche Entwicklung

- Bindungsentwicklung und Trauma (Entwicklungstraumatisierung)

Samstag:

- Verlaufsmodell einer traumabezogenen Psychotherapie zum Verständnis traumabedingter Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen

- Schnittstellenarbeit Pädagogik - Psychotherapie: pädagogische Möglichkeiten der Förderung oder Hemmung therapeutischer Prozesse

- Grundlagen zur Stabilisierung von Betroffenen im System

- Besonderheiten und Bedeutung der Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern (Jugendhilfe, Schule/Pädagogen, Ärzte, Justiz, Jugendamt, etc.)

Referentin: Dipl.-med Natascha Unfried (Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Psychotherapeutin, Traumatherapeutin, Chefärztin des Sozialpädiatrischen Zentrums Chemnitz)

Uhrzeit: jeweils 10:00 - ca. 17:30 Uhr

Gebühren:

Die Kursgebühr für die Module 2-7 beträgt insgesamt 1.500,- € (inkl. Getränken und Gebäck in den Pausen) zzgl. 50,00 € Zertifizierungsgebühr des DIPT e.V.

Bei Interesse setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung.

Ort:
Köln
Grundlagenseminar/Modul1 iRd Curriculums "Fachpädagogin/Fachpädagoge für Psychotraumatologie"

Freitag, 12.10.2012 bis Samstag, 13.10.2012

Das Curriculum richtet sich an Fachpersonen, die mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen konfrontiert sind. Der Kurs kann auch als Einzelseminar belegt werden.

Inhalte:

Freitag

  • Begrüßung, Besprechung des allgemeinen Ablaufs
  • Geschichte der Psychotraumatologie, Schwerpunkt Kinder und Jugendliche
  • Standortbestimmung (psychodynamisch-behavioraler Ansatz zum Verständnis von Traumatisierungen)
  • Grundlagen der allgemeinen Psychotraumatologie
  • Einführung in das Verlaufsmodell psychischer Traumatisierung
  • Übungsteil: Erkennen und Einordnen von Fallvignetten (auch mit eingebrachte Fallvignetten der Teilnehmer) in das Verlaufsmodell

Samstag

  • Dynamik psychotraumatischer Störungen
    - bezogen auf den Betroffenen
    - bezogen auf das System (Familie, Schule, Jugendhilfeeinrichtung, Pflegefamilie, etc.)
  • Erkennen von traumakompensatorischen Verhaltensweisen unter Berücksichtigung des Entwicklungsalters
  • Übungsteil: Einüben des Erkennens
    (Bitte Fallvignetten mitbringen!)

Das Modul umfasst 16 Unterrichtseinheiten.

Die Kursgebühr beträgt 250,00 € (inkl. Seminarunterlagen, Kaffee und Keksen).

Beginn: jeweils 10:00 Uhr
Ende: ca. 17:30 Uhr

Referent:
Dipl.-Psych. Frank Pinterowitsch (analytischer und tiefenpsychologischer Psychotherapeut, Traumatherapeut, Dozent)
Ort:
Köln
Seminar "Akute Psychotraumatologie"

Freitag, 05.10.2012 bis Samstag, 06.10.2012

Das 2-tägige Seminar richtet sich an MitarbeiterInnen sozialer Arbeitsbereiche, die mit akut traumatisierten Klienten (Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen) arbeiten sowie Personen, die in ihrem Arbeitsumfeld mit traumatisierenden Erfahrungen konfrontiert werden. Es werden praxisnah Handlungsschritte im Umgang mit Betroffenen in der ersten Zeit nach einer traumatischen Erfahrung vermittelt.

Traumatisierende Ereignisse wie Unfälle, zwischenmenschliche Gewalt und Naturkatastrophen ereignen sich plötzlich und unerwartet. In diesem Moment scheint für Betroffene die Zeit still zu stehen, alles scheint durcheinander, nichts normal. Entsprechend dominieren bei Betroffenen Gefühle der Angst, Ohnmacht und Hilflosigkeit. Das Sicherheitsgefühl geht verloren.
Die durch das Unfassbare ausgelösten Gefühle der Ohnmacht und Hilflosigkeit übertragen sich insbesondere in der Akutsituation auch auf die helfenden und unterstützenden Systeme.
Wie aber mit Betroffenen, wie mit der eigenen Hilflosigkeit umgehen?

Neben der Vermittlung von Grundkenntnissen der Psychotraumatologie liegt der Fokus dieses Seminars auf dem Umgang mit Traumatisierten in Akutsituationen.

Inhalte:

  • Was ist ein Trauma?
  • Erleben des Betroffenen in der traumatischen Situation
  • Wie kann psychologische erste Hilfe geleistet werden?
  • Was sind mögliche Stabilisierungstechniken?
  • Möglichkeiten zur Selbsthilfe in der ersten Zeit nach dem traumatisierenden Ereignis; Psychoedukation
  • Wie können bei Betroffenen Selbstheilungskräfte aktiviert und aufgebaut werden?
  • Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Betreuer, wenn sie mit Traumatisierten zu tun haben (Selbstfürsorge für Betreuer)?

 

Referenten:         
Dipl.-Psych. Thomas Weber (Geschäftsführung der TTC, Leiter der  psychologischen Nachsorge für die gesetzlichen Unfallkassen nach den Amokläufen in Emsdetten und Winnenden)

Kursgebühr:     250,00 €
Die Preise verstehen sich inkl. Seminarunterlagen, Kaffee und Gebäck.

Seminarort: Räume der TTC in Köln

Download:

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Seminar "Trauma und Trauer"

Freitag, 16.11.2012 bis Samstag, 17.11.2012

Die 2-tägige Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter sozialer Dienste (Jugendämter, Beratungsstellen, Hospize, u.ä.), die mit traumatisierten und trauernden Kindern/ Jugendlichen und/oder Erwachsenen konfrontiert sind. Trauer und Trauma sind Themen, die nicht nur die direkt Betroffenen, sondern auch ihre Umgebung zutiefst verunsichern.

Die durch das Unfassbare ausgelösten Gefühle der Ohnmacht und Hilflosigkeit übertragen sich insbesondere in der Akutsituation auf die helfenden und unterstützenden Systeme.

Trauer und Trauma können nicht einfach wegtherapiert werden - die Betroffenen müssen diesen Schmerz aushalten. Das Mitaushalten von Schmerz und Ohnmacht gehört vielleicht zu den schwierigsten Aufgaben eines Begleiters.

Wie aber kann man mit der eigenen Hilflosigkeit umgehen?

Das Seminar vermittelt zielgerichtet Grundlagen der Psychotraumatologie und des Trauerprozesses, versucht Berührungsängste abzubauen und erste konkrete Handlungsschritte zu vermitteln.

  • Was ist ein Trauma?
  • Wie können sich traumatische Erfahrungen auswirken?
  • Was sind typische Trauerreaktionen von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen?
  • Wie beeinflussen Schuld und Schuldgefühle einen Trauerprozess?
  • Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Betreuer, wenn sie mit Trauernden / Traumatisierten zu tun haben?

Die Fortbildung ist praxisnah ausgerichtet.

Referenten:

Dipl.-Psych. Thomas Weber, Geschäftsführer der TTC, Leiter der psychologischen Nachsorge für die gesetzlichen Unfallkassen nach den Amokläufen in Emsdetten und Winnenden.

Hanne Shah, Fachberaterin für Psychotraumatologie, Trauerbegleiterin, führt seit 6 Jahren Fortbildungen zum Thema Trauer an Schulen in Baden-Württemberg durch, integriert im Nachsorgekonzept nach dem Amoklauf in Winnenden.

Die Fortbildung findet in den Räumen der TTC, Höninger Weg 115, 50696 Köln statt.

Eine Wegbeschreibung finden Sie unter Kontakt-Anfahrt.

Seminargebühren:
Kursgebühr:          250,00 €
In den Kursgebühren sind Seminarunterlagen, Erfrischungsgetränke und Gebäck enthalten.

Zeiten: jeweils 10:00 - ca. 18:00 Uhr

 Die Höchstteilnehmerzahl liegt bei 20 Personen.

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Anschrift & Ort der Untersuchungen

TraumaTransformConsult GmbH

Höninger Weg 115

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