Über unser Fortbildungsangebot und Seminare zu bestimmten Themenkomplexen, sowie die unserer Kooperationspartner, können Sie sich an dieser Stelle regelmäßig informieren.
Das Konzept der traumazentrierten Fachpädagogik dient speziell der Professionalisierung jener Berufsgruppen, die in pädagogischen Arbeitsfeldern tätig sind. Der Bedarf an konkreten und handlungsbezogenen Konzepten ist hier besonders groß, da MitarbeiterInnen in pädagogischen Feldern im Beratungs-Therapie-Schnittstellenbereich vor vergleichbare Probleme gestellt werden wie ihre psychotherapeutisch approbierten ärztlichen und psychologischen FachkollegInnen. Das Erkennen (die Diagnose) traumabedingter Symptome kann außerordentlich schwierig sein und die üblichen Vorgehensweisen stoßen bei vielen Traumatisierten an ihre Grenzen.
Voraussetzungen: Berufserfahrung als SozialpädagogIn, HeilpädagogIn, ErzieherIn, LehrerIn oder einer äquivalenten Ausbildung.
Neben der Vermittlung von Grundkenntnissen der Psychotraumatologie wird in der Fortbildung der Schwerpunkt auf das Erkennen psychotraumatischer Symptome im Kindes- und Jugendalter gelegt. Es werden traumaspezifisch modifizierte Interventionsmöglichkeiten und Techniken der Beratung geübt.
Referenten:
Dipl.-Psych. Monika Dreiner, Psychoanalytikerin, Dozentin und Supervisorin am IPFMW, Köln.
Dipl.-med. Natascha Unfried, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Psychotherapeutin, Traumatherapeutin, Chefärztin des Sozialpädiatrischen Zentrums Chemnitz.
Dipl.-Psych. Frank Pinterowitsch, psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker.
Die Zertifizierung erfolgt in Deutschland in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Psychotraumatologie, DIPT e.V.
Das DIPT erhebt eine Zertifizierungsgebühr von 80,00 €.
Eine Gesamtübersicht des Curriculums / der Inhalte ist als pdf-Datei angehängt.
Das Curriculum wird in sieben zweitägigen Seminaren à 16 Unterrichtseinheiten (112 Stunden) jeweils freitags und samstags in der Zeit von 10:00 bis ca. 17:30 Uhr durchgeführt.
Vor der Anmeldung zum gesamten Curriculum ist zunächst der Besuch des Grundkurses vorgesehen. Die Zulassung erfolgt im Anschluss an das Modul 1. Nach Auswertung des persönlichen Fragebogens, der den Interessenten zum Modul 1 zur Verfügung gestellt wird, findet bei Bedarf ein persönliches Gespräch mit einem Ausbildungsleiter statt.
Das erste Modul kann auch als einzelner Grundkurs gebucht werden.
Termine:
| Modul 1: |
12./13.10..2012 oder
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Grundlagenseminar; "Einführung in die Psychotraumatologie" |
| Modul 2: | 22./23.02.2013 | Entwicklungspsychologie und -neurobiologie des Kindes |
| Modul 3: | 03./04.05.2013 | Handhabung der Über-tragung traumatisierender Erfahrungen |
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Modul 4: |
14./15.06.2013 |
Supervision (Fallvorstellung) |
| Modul 5: | 12./13.07.2013 | Bewältigungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag |
| Modul 6: | 20./21.09.2013 | Pädagogisches Verständ-nis und Interventionen bei Traumafolgestörungen |
| Modul 7: | 15./16.11.2013 | Auswirkungen der Weiter-bildung; Fallkonzeption für die Abschlussarbeit |
Gebühren:
Die Seminargebühren für den Grundkurs betragen 250,00 € (inkl. Seminarunterlagen, Getränken und Gebäck).
Die Kosten für die weitere Teilnahme (Module 2 - 7)/ den Abschluss des Curriculums belaufen sich auf insgesamt 1.500,00 €.
Hinzu kommen 80,00 € Zertifizierungsgebühr.
(insgesamt: 1.830,00 €)
Ein Anmeldeformular zum Download finden Sie jeweils bei der Ankündigung der einzelnen Kurse.
Inhalte:
Freitag:
- Grundlagen der Neurobiologie des Traumas mit dem Schwerpunkt frühkindliche Entwicklung
- Bindungsentwicklung und Trauma (Entwicklungstraumatisierung)
Samstag:
- Verlaufsmodell einer traumabezogenen Psychotherapie zum Verständnis traumabedingter Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen
- Schnittstellenarbeit Pädagogik - Psychotherapie: pädagogische Möglichkeiten der Förderung oder Hemmung therapeutischer Prozesse
- Grundlagen zur Stabilisierung von Betroffenen im System
- Besonderheiten und Bedeutung der Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern (Jugendhilfe, Schule/Pädagogen, Ärzte, Justiz, Jugendamt, etc.)
Referentin: Dipl.-med Natascha Unfried (Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Psychotherapeutin, Traumatherapeutin, Chefärztin des Sozialpädiatrischen Zentrums Chemnitz)
Uhrzeit: jeweils 10:00 - ca. 17:30 Uhr
Gebühren:
Die Kursgebühr für die Module 2-7 beträgt insgesamt 1.500,- € (inkl. Getränken und Gebäck in den Pausen) zzgl. 50,00 € Zertifizierungsgebühr des DIPT e.V.
Bei Interesse setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung.
Inhalte:
Freitag
Samstag
Das Modul umfasst 16 Unterrichtseinheiten.
Die Kursgebühr beträgt 250,00 € (inkl. Seminarunterlagen, Kaffee und Keksen).
Beginn: jeweils 10:00 Uhr
Ende: ca. 17:30 Uhr
Traumatisierende Ereignisse wie Unfälle, zwischenmenschliche Gewalt und Naturkatastrophen ereignen sich plötzlich und unerwartet. In diesem Moment scheint für Betroffene die Zeit still zu stehen, alles scheint durcheinander, nichts normal. Entsprechend dominieren bei Betroffenen Gefühle der Angst, Ohnmacht und Hilflosigkeit. Das Sicherheitsgefühl geht verloren.
Die durch das Unfassbare ausgelösten Gefühle der Ohnmacht und Hilflosigkeit übertragen sich insbesondere in der Akutsituation auch auf die helfenden und unterstützenden Systeme.
Wie aber mit Betroffenen, wie mit der eigenen Hilflosigkeit umgehen?
Neben der Vermittlung von Grundkenntnissen der Psychotraumatologie liegt der Fokus dieses Seminars auf dem Umgang mit Traumatisierten in Akutsituationen.
Inhalte:
Referenten:
Dipl.-Psych. Thomas Weber (Geschäftsführung der TTC, Leiter der psychologischen Nachsorge für die gesetzlichen Unfallkassen nach den Amokläufen in Emsdetten und Winnenden)
Kursgebühr: 250,00 €
Die Preise verstehen sich inkl. Seminarunterlagen, Kaffee und Gebäck.
Seminarort: Räume der TTC in Köln
Die durch das Unfassbare ausgelösten Gefühle der Ohnmacht und Hilflosigkeit übertragen sich insbesondere in der Akutsituation auf die helfenden und unterstützenden Systeme.
Trauer und Trauma können nicht einfach wegtherapiert werden - die Betroffenen müssen diesen Schmerz aushalten. Das Mitaushalten von Schmerz und Ohnmacht gehört vielleicht zu den schwierigsten Aufgaben eines Begleiters.
Wie aber kann man mit der eigenen Hilflosigkeit umgehen?
Das Seminar vermittelt zielgerichtet Grundlagen der Psychotraumatologie und des Trauerprozesses, versucht Berührungsängste abzubauen und erste konkrete Handlungsschritte zu vermitteln.
Die Fortbildung ist praxisnah ausgerichtet.
Referenten:
Dipl.-Psych. Thomas Weber, Geschäftsführer der TTC, Leiter der psychologischen Nachsorge für die gesetzlichen Unfallkassen nach den Amokläufen in Emsdetten und Winnenden.
Hanne Shah, Fachberaterin für Psychotraumatologie, Trauerbegleiterin, führt seit 6 Jahren Fortbildungen zum Thema Trauer an Schulen in Baden-Württemberg durch, integriert im Nachsorgekonzept nach dem Amoklauf in Winnenden.
Die Fortbildung findet in den Räumen der TTC, Höninger Weg 115, 50696 Köln statt.
Eine Wegbeschreibung finden Sie unter Kontakt-Anfahrt.
Seminargebühren:
Kursgebühr: 250,00 €
In den Kursgebühren sind Seminarunterlagen, Erfrischungsgetränke und Gebäck enthalten.
Zeiten: jeweils 10:00 - ca. 18:00 Uhr
Die Höchstteilnehmerzahl liegt bei 20 Personen.
Anschrift & Ort der Untersuchungen
TraumaTransformConsult GmbH
Höninger Weg 115
50969 Köln
Direktkontakt
Tel.: +49 (0)221 16818 100
Fax: +49 (0)221 16818 101
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